Hubschrauber-Schulungsflüge:

Dienstag, 12. Juni 2007, 13:37 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Keinesfalls über bebautem Gebiet und Reduktion auf Mindestmaß


Auch wenn mir als Antragsstellerin von der Bürgermeisterin das Schreiben von Minister Platter zu den Hubschrauber-Schulungsflügen noch nicht übermittelt wurde, zeige die bisherige mediale Berichterstattung, dass das Innenministerium offenbar auf Beschwichtigung setzt: So seien Flüge zum Kennenlernen des Einsatzgebietes notwendig, würden Typeneinschulungen auf der Nordseite des Flughafens stattfinden, wobei nur kurzzeitig bebautes Gebiet überflogen werde und würden Notverfahrensschulungen nur über Flughafengelände stattfinden.

Die Einschulung von PilotInnen auf den Innsbrucker Flughafen und die lokalen Gegebenheiten ist sicherlich notwendig. Trotzdem und gerade deshalb wollen wir, dass die Stadt an alle Unternehmen und Behörden, die am Innsbrucker Flughafen Hubschrauber stationiert haben, herantritt und folgendes fordert:

1. Jährliche Aufstellung der Zahl der Schulungsflüge aufgeschlüsselt nach Schulungstypen.
2. Bekanntgabe der Flugrouten für Schulungsflüge
3. Schulungsflüge, die über die lokale PilotInneneinweisung hinausgehen (reine Typenschulungen), künftig nicht mehr in Innsbruck durch zu führen.
4. Unabdingbaren Schulungsflüge keinesfalls über Siedlungsgebiet stattfinden zu lassen. > Am Innsbrucker Flughafen müssten aufgrund seiner topographischen Lage Hubschrauberschulungsflüge auf das unbedingt notwendige Mindestmaß reduziert werden und es ist sicherzustellen, dass diese Schulungsflüge nicht über bebautem Gebiet stattfinden.

"Das ist im Interesse der Sicherheit und des Lärmschutzes der AnrainerInnen zu gewährleisten. BMin Zach hatte dazu angekündigt, nachzufragen, warum das kurzzeitige Überfliegen von bebautem Gebiet überhaupt notwendig sei"“ honoriert Schwarzl auch die Initiative der Bürgermeisterin.

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