GRÜNE pochen auf Raumordnungskonzept
Nach wie vor seien in Innsbruck Dutzende Hektar Bauland gewidmet. Anstelle von Neuwidmungen am Stadtrand und einem Ausfransen der Stadt ins Umland solle laut Schwarzl in erster Linie vorhandenes Bauland einer Bebauung zugeführt werden. "Es geht außerdem auch um die Erhaltung von Flächen für die Stadt-Landwirtschaft: Gerade die Gründe zwischen Arzl und Rum, nördlich der Dörferstraße, sind laut ÖROKO wichtige Vorsorgeflächen für die Landwirtschaft. Die von Platzgummer gewünschte Stadterweiterung im Osten, um zwei (!) Schwarzbauten zu sanieren, würde nicht nur zu einer partiellen Änderung des ÖROKO führen, sondern dieses in seinen Grundsätzen aushebeln," so Bauausschuss-Mitglied und Klubobmann Gerhard Fritz.
"Vizebgm und Planungsstadtrat Platzgummer will - offenbar getrieben von den Wirtschafts- und BauernbündlerInnen seiner Fraktion - zur Sanierung der Schwarzbauten in Arzl die Stadt massiv nach Nordosten erweitern. Dem werden wir GRÜNE sicherlich nicht zustimmen," so beide unisono.