GRÜNE fordern TILAK-Transparenzoffensive

Montag, 14. Mai 2007, 08:31 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Grünewald: "Staudinger ist nur ein Teil des Systems"


Der Rechnungshofbericht zur TILAK zwinge die Landesregierung, die Reißleine zu ziehen, fordert heute der GRÜNE Gesundheitssprecher NR Kurt Grünewald: "Der Vizerektor der MedUni, Roland Staudinger, hat es geschafft, eine Gegenwelt zum Alltag der TILAK- und Uni-Bediensteten aufzubauen. Die Selbstbereicherung Staudingers und seiner Seilschaften ist eine schreiende Ungerechtigkeit gegenüber den TILAK-Angestellen", kritisiert Grünewald. "Wie ist es möglich, dass Staudinger neben seinem gut dotierten Job als TILAK- Vorstand studiert und sich habilitiert? Wie ist es möglich, dass er nebenbei TILAK-Tochterfirmen aufbaut? Ist TILAK-Vorstand nur ein Nebenjob?" spricht Grünewald einige der vielen Ungereimtheiten um Staudinger an.

Der GRÜNE Gesundheitssprecher fordert die Landesregierung auf, in der TILAK für Transparenz und Ordnung zu sorgen: "Staudinger steht für eine Führungsriege, die in der TILAK eine Zwei-Klassen-Gesellschaft geschaffen hat. Die Seilschaften um Staudinger haben von überhöhten Gehältern, golden handshakes und Dienstwagen um 62.000 Euro profitiert. Die gewöhnlichen TILAK- und Bundesbedienesteten teilen sich teilweise zu fünft ihre Dienstzimmer und steigen als ÄrztInnen bei 1.300 Euro netto ein."

Mit der Kündigung Staudingers und seiner möglichen Abwahl als Vizerektor sei die Sache nicht getan, fordert Grünewald weitere Schritte: "Es muss dringend für mehr Transparenz und Gerechtigkeit gesorgt werden. Ein erster Schritt wäre die Einbindung der MedUni-Vertretung in die TILAK-Leitungsgremien, wie es die GRÜNEN schon seit Jahren fordern. Immerhin zahlt der Bund ja auch in die TILAK."

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