Sinn der gemeinsamen Schule wieder bestätigt

Freitag, 11. Mai 2007, 15:00 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

SP-Schulsprecher Auer hofft, dass neue Studie zu Umdenken bei ÖVP führt


"Vielleicht rüttelt diese Studie die ÖVP jetzt auf", sagt SP-Schulsprecher Josef Auer zu den neuesten Daten über Zufriedenheit und Belastung von Schülerinnen und Schülern. Die Salzburger Erhebung bestätige, was bereits von der Zukunftskommission unter der früheren Bildungsministerin Gehrer "für einen Aha-Effekt" hätte sorgen sollen: dass beim Übergang von der Volksschule in weiterführende Einrichtungen ein großer Knick im Fortkommen vieler Schülerinnen und Schüler zu beobachten ist.

"Kein Wunder" für Auer, sei doch die Volksschule die klassische Form der gemeinsamen Schule, mit allen Attributen, die Kinder fördern und ihnen gute Bedingungen geben. "Niemand denkt daran, die Kinder bereits hier auseinander zu dividieren, aber von den Zehnjährigen wird eine Entscheidung verlangt, die ihnen offensichtlich nicht gut tut", sagt der SP-Landtagsabgeordnete.

"Die Fakten sprechen eine klare Sprache", so Auer weiter: Eine gemeinsame Schule aller Kinder in Kombination mit ganztägiger Unterrichts- und Betreuungsform sei "einfach ideal". "Hoffentlich macht es bei der ÖVP bald `klick` und sie sieht ein, dass wir auch in Tirol einen Pilotversuch zur gemeinsamen Schule brauchen. In fast allen anderen Bundesländern gibt es Interesse, nur Tirol sperrt sich", sagt Auer.

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