Gute Leistung aber schlechtes Ranking - was läuft verkehrt an der Uni Innsbruck?

Mittwoch, 09. Mai 2007, 14:00 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

NR Niederwieser zu den neuesten Vergleichsdaten im Uniranking


"Die Ergebnisse sind weniger gut, die Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kann sich aber sehen lassen!" so fasst SP Bildungssprecher Erwin Niederwieser die heute veröffentlichten Ergebnisse des Unirankings durch AQA und CHI zusammen.

Zu dieser Betrachtungsweise kommt man, wenn man sich die Details ansieht. So sind bei den meisten Fachbereichen jene Innsbrucker Ergebnisse in der "Schlussgruppe", welche die Betreuungsrelationen (=Personalausstattung), das Lehrangebot, studentische Computerarbeitsplätze oder die Seminarräume betreffen, während beispielsweise bei den Promotionen je Professor/in überdurchschnittlich gute Werte erzielt werden.

"Das ist ein dramatisches Dokument der Unterfinanzierung der Universitäten. Manche haben sich in diesen mageren Jahren als besondere Sparmeister hervorgetan und durften sich dafür in der uni-eigenen Zeitung von Ministerin Gehrer auch loben lassen. Natürlich muss man auch genau hinschauen, etwa was Evaluierungen, Praxisbezug und Berufsfeld- und Arbeitsmarktbezug anlangt. Das hören manche nicht gern, aber für die Wahl des Studienortes hat dies Bedeutung." sagt der SP-Bildungssprecher.

Niederwieser verweist darauf, dass mit den Budgets 2007 und 2008 zwar "nicht Milch und Honig fließen, aber die Zeit des Fastens ist vorbei. Das Universitätsbudget wird wieder sukzessiv ausgeweitet, weil alles andere auch wirtschaftpolitisch gesehen Wahnsinn wäre."

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