Mauterhöhung bringt mehr Geld für Lärmschutz

Dienstag, 08. Mai 2007, 14:12 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

SP-Verkehrssprecher Dornauer: SP-Verhandlungserfolg ist positives Vorzeichen für Wegekostenrichtlinie


"Mit der Mauterhöhung für Lkw um durchschnittlich 4,2 Cent stellt sich ein erster Erfolg der Bemühungen von Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Verkehrsminister Werner Faymann ein", sagt SP-Verkehrssprecher Georg Dornauer. Dieser Verhandlungserfolg sei ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Kostenwahrheit im Straßenverkehr, der sich auch auf die Wegekostenrichtlinie auswirken werde.

"Die Erhöhung der Lkw-Maut bewirkt, dass Österreich mit durchschnittlich 26,9 Cent pro Kilometer eine der höchsten Bemautungen in Europa hat“, streicht Dornauer hervor und lobt die Hartnäckigkeit des Bundeskanzlers, der in vielen Gesprächen mit dem Kommissionspräsidenten der EU immer wieder auf den eklatanten Widerspruch zwischen europäischer Umwelt- und Klimapolitik auf der einen und Verkehrspolitik auf der anderen Seite hingewiesen hat. „Nun ist es ihm gemeinsam mit Minister Faymann gelungen, die Kommission von der Richtigkeit einer Verteuerung der Straße zu überzeugen".

Dornauer weiter: "Das Umdenken in der EU-Kommission und die Schlagkraft von Bundeskanzler und Verkehrsminister stimmen mich zuversichtlich, dass Tirol auch das sektorale Fahrverbot bei der EU durchbringen wird."

Die Asfinag bekommt durch diese Mauterhöhung eine zusätzliche Finanzspritze, die der Straßenerhaltung und Lärmschutzmaßnahmen zugute kommen werden. "Unter diesen Voraussetzungen müsste es ein Leichtes sein, einen Finanzierungsplan für die Einhausung der Autobahn bei Amras zustande zu bringen", so Dornauer abschließend.

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