SP-Schulsprecher Auer will van Staa bei Chancengleichheit auf den Zahn fühlen
"Als Präsident des Landeschulrates hat van Staa die Verpflichtung, schulpolitisch aktiv zu sein", gibt Auer dem Tiroler Landeshauptmann mit auf den Weg. "Das heißt insbesondere, dass er sich endlich zur Chancengleichheit für alle Kinder bekennen und den Weg für eine bessere Schule freimachen soll."
Auer weiter: "Van Staa hat selbst ganz richtig erkannt, dass das Niveau in den Schulen absinken wird, wenn wir nichts tun." Es genüge aber nicht, die katholischen Privatschulen als Vorbild hinzustellen und damit gute Bedingungen nur für jene zu haben, die es sich leisten können. "Alle Kinder haben das Recht auf die bestmögliche Ausbildung, nicht nur jene, deren Eltern dicke Brieftaschen haben", sagt Auer. Den Antrag auf Pilotprojekte zur gemeinsamen Schule, den Auer im nächsten Landtag einbringen wollte, hat die ÖVP bereits im Vorfeld abgelehnt. Nun will der SP-Schulsprecher mittels einer Anfrage dem Landeshauptmann auf den Zahn fühlen, ob "sich van Staa nun für Chancengleichheit ausspricht oder eine gute Ausbildung nur für die Reichen will".