Wer Waffen sät, wird Blut ernten

Donnerstag, 19. April 2007, 15:16 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

SP-Nationalrätin Wurm und Bundesrat Wiesenegg strikt gegen Lockerung des österreichischen Waffengesetzes


"Voll daneben" ist für SP-Nationalrätin Gisela Wurm und SP-Bundesrat Helmut Wiesenegg der Vorschlag von FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache, die Waffengesetze in Österreich zu lockern. "Will er Zustände wie in den USA, wo familiäre und persönliche Probleme mit der Waffe ,gelöst' werden?", fragt sich Wurm und Wiesenegg findet den Vorschlag "nicht einmal der Diskussion wert.

"Wir können froh sein, in einem Land zu leben, wo sich die Bevölkerung nicht in einem täglichen Überlebenskampf befindet, der nur mit Waffengewalt zu gewinnen ist. Zur Aufrechterhaltung der Ordnung und zur Einhaltung der Gesetze haben wir einen funktionierenden Polizeiapparat, der aus guten Gründen mit dem Gewaltmonopol ausgestattet ist", sagen die beiden SP-Abgeordneten. "Österreich ist ein Staat, der mit der Sicherheit seiner Bürgerinnen und Bürger sehr sorgfältig umgeht. Es gibt keinerlei Notwendigkeit, am Waffengesetz zu rütteln", meint Wiesenegg.

Menschen, die aus welchen Gründen auch immer gewaltbereit seien, den Zugang zu Waffen zu erleichtern, mache aus ihnen "ickende Zeitbomben" sagt Wurm. "enn eine Waffe greifbar ist, wird sie im Fall auch verwendet" ist die SP-Nationalrätin überzeugt.

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