Patscherkofel: Zach serviert 1,5 Mio auf Silbertablett

Mittwoch, 18. April 2007, 14:00 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

"Schröcksnadel wünscht, Stadt spielt“"


An allen städtischen Gremien vorbei ist laut GRÜN-Stadträtin Uschi Schwarzl die Verkündigung der 1,5 Mio Euro-Geldspritze für einen Speicherteich am Patscherkofel erfolgt. "Beschlusslage vom 22. März 2006 waren noch maximal 375.000 Euro an Investitionskostenzuschuss. Der gute Draht zu Bürgermeisterin Zach hat sich für Schröcksnadel wirklich bezahlt gemacht. Das Lied "Herr Schröcksnadel wünscht, die Stadt spielt" wird analog zum Bergiselstadion erneut angestimmt und kostet der Stadt nun eine Million Euro mehr."

Auch wenn es prinzipiell zu begrüßen ist, dass der Innsbrucker Hausberg belebt wird, hätte sich Bürgermeisterin Zach an Beschlüsse zu halten und nicht derart eigenmächtig 1,5 Millionen Euro zu verteilen. Ganz besonders bei einem Investor, der sich mittelfristig wohl eine Rendite erwartet, während die Stadt lediglich brav zahlen solle. "Besonders bezeichnend ist, dass Zach allfälligen KritikerInnen schon im Voraus Unwissenheit vorwirft. Dabei wissen die GRÜNEN nur zu genau, wie Geschäfte zwischen ÖSV-Schröcksnadel und der Stadt Innsbruck bisher verlaufen sind: Beim Bergisel-Neubau explodierten die Kosten (jedoch vor allem für die öffentliche Hand), für die Schanzeneintritte gab es in puncto Vergnügungssteuer sogar eine Änderung der Haushaltssatzung, vertraglich vereinbarte Teilzahlungen ließen immer wieder lange auf sich warten."

Zudem sei es von der FI-Stadtführungsriege weit her geholt, die von Schröcksnadel geplante ÖSV-Kaderschmiede als "Investition in die Innsbrucker Jugend" zu bezeichnen. "Der Millionenbeitrag der Stadt ist keine Sportförderung sondern eine reine Schröknadel-Subvention. Damit wird lediglich versucht, den millionenschweren Alleingang schön zu reden," so Schwarzl.

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