Sicherung der Kaufkraft belebt Binnennachfrage und damit Wirtschaftswachstum
Während die allgemeine Inflationsrate im März 1,8 Prozent betragen hat, waren die PensionistInnen mit Teuerungen in der Höhe von 2,5 Prozent konfrontiert. Die größten Preistreiber sind laut Statistik Austria seit langem die Bereiche "Wohnung, Wasser und Energie" sowie "Nahrungsmittel", die gemeinsam zwei Drittel der Teuerungsrate ausmachen.
"Davon betroffen sind Menschen mit geringen Einkommen, vor allem PensionistInnen, weil diese einen überdurchschnittlichen Anteil für die täglichen Bedürfnisse ausgeben müssen" stellt Klaus fest und verlangt eine echte Wertsicherung der Pensionen durch Erhöhung nach dem PensionistInnen-Index. Einmalzahlungen sind hingegen kontraproduktiv, weil sie bei künftigen Erhöhungen nicht als Ausgangsbasis berücksichtigt werden. Eine Erhöhung der Pensionen ist - analog zu entsprechenden Lohn- und Gehaltserhöhungen - auch im Zusammenhang mit der Stärkung der Binnennachfrage zu sehen. Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen verwenden ihr Geld fast ausschließlich für den Konsum und beleben damit die Realwirtschaft, anders als BezieherInnen hoher Einkommen und MillionärInnen, die ihr Geld zum Großteil in fragwürdige Finanzanlagen stecken, wobei die Erwartung möglichst hoher Renditen den Druck auf Löhne und Sozialleistungen verstärkt und damit letztlich volkswirtschaftlich kontraproduktiv ist.