SP-Gesundheitssprecherin Schiessling: psychische Erkrankungen sollen nicht länger Stiefkinder der Gesundheitspolitik sein
Zudem müsse der Leistungskatalog der Kassen für psychiatrische Behandlungen ausgeweitet werden, wiederholt Schiessling ihre Forderung nach einer besseren psychiatrischen Versorgung der Bevölkerung. Dazu gehören auch mehr Kassenstellen für Psychiater und Psychiaterinnen.
Wie sehr psychische Erkrankungen ein Stiefkind der Gesundheitspolitik seien, zeige sich auch beim Frauengesundheitsbericht des Landes Tirol, merkt Schiessling an. Das müsse sich im nächsten Bericht ändern. Wichtig sei auch, sagt Schiessling abschließend, Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten aus anderen Kulturkreisen auszubilden, um jenen Menschen besser helfen zu können, die nicht nur andere sprachliche, sondern auch kulturelle Hintergründe haben. "Das ist bei der Behandlung von psychischen Problemen ein entscheidender Faktor" so Schiessling.