Wiesmüller & Teyml: Unverzichtbarer Beitrag für soziale Integration Einen dringenden Appell zur Weiterführung der von Schließung bedrohten Beschäftigungsprojekte beim "20er" und der "Sozialwäscherei" richten heute die GRÜNE Sozialsprecherin LA Elisabeth Wiesmüller und die Innsbrucker GRÜN-Gemeinderätin Iris Teyml an die Verantwortlichen beim AMS, dem Bundessozialamt sowie Land und Stadt Innsbruck. Nicht zuletzt aufgrund der steigenden Zahlen von Menschen mit Problemen am Arbeitsmarkt sei es ein wichtiges Signal, bewährte sozialökonomische Projekte weiter zu führen.
"Es ist eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, Menschen vom Rand in die Mitte zu holen. Dazu zählt sicherlich auch die Frage, inwieweit die Gesellschaft bereit ist, geförderte Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen und den Betroffenen für eine bestimmte Dauer einen geregelten Tagesablauf und zumindest ein kleines Einkommen zu ermöglichen. Das ist in vielen Fällen die Chance für die Betroffenen, um wieder Boden unter den Füßen zu bekommen," veranschaulichen Wiesmüller und Teyml die Wichtigkeit sozialökonomischer Projekte. Brennerbahnstrecke große Kapazitäten brach liegen.
Nur weil sich das AMS für unzuständig erklärt, dürften andere Verantwortungsträger nicht tatenlos zusehen, wie bewährte Projekte eingeschläfert werden. "Nachdem auch keine anderen Projekte in Aussicht gestellt werden, sollte eine möglichst klare Lösung im Sinne der betroffenen Einrichtungen gefunden werden. Die GRÜNEN werden jedenfalls auch weiterhin und mit Nachdruck auf die politisch Verantwortlichen bei der Stadt und beim Land Tirol einwirken," bekräftigen die beiden GRÜNEN Sozialsprecherinnen.