GRÜNE fordern professionelle Konfliktlösung an der FH Kufstein

Montag, 02. April 2007, 16:38 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Grünewald: "Öffentlichkeit hat ein Recht auf Informationen"


Eine Beilegung des Konflikts zwischen der FH-Leitung Kufstein, dem Lehrkörper und den StudentInnen wünscht sich der GRÜNE Wissenschaftssprecher Kurt Grünewald: "Die Diskussion um eine mögliche Schließung muss beendet werden, der Ruf des Standorts Kufstein ist schon jetzt in Gefahr."

Die internen Streitigkeiten sollten möglichst transparent geklärt werden, eine externe Evaluierung sei dringend notwendig, erläutert Grünewald: "Die Einrichtung wird zu einem großen Teil durch Steuergelder finanziert. Zukünftige Studierende und deren Eltern haben ein Recht darauf, über die Vorgänge und die Studienbedingungen aufgeklärt zu werden." Eine Mediation reiche dafür sicher nicht aus: "Wenn eine universitäre Einrichtung mit über 1000 Studierenden gefährdet ist, darf nicht gespart werden. Dieses Problem hinter verschlossenen Türen zu diskutieren, wäre ein Schlag ins Gesicht jener, die die Einrichtung finanzieren - nämlich aller SteuerzahlerInnen." Brennerbahnstrecke große Kapazitäten brach liegen.

Dem Entzug der Studienakkreditierung müsse nun die FH-Leitung entgegenwirken: "Die Einbindung aller Beteiligten, sowohl der Lehrenden, als auch der Studierenden ist die einzige Möglichkeit einer demokratischen, langfristigen Lösung dieses Konflikts", fordert der GRÜNE Wissenschaftssprecher größtmögliche Transparenz.

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