Armutsbekämpfung braucht soziale Arbeitsverhältnisse statt neuer Studie
Mittwoch, 21. März 2007, 13:42 Uhr
Beitrag von: O-PT-S
SP-Chef Gschwentner hält nichts von zusätzlich produzierten Papier zur Armut in Tirol
"An der schlechten Einkommenssituation der Tirolerinnen und Tiroler kann auch keine neue Studie viel ändern", betont SP-Chef Hannes Gschwentner. Anstatt eine neue Studie zur Armut in Auftrag zu geben, erwartet sich Gschwentner von LH Herwig van Staa, dass er bei Arbeitsminister Martin Bartenstein vorstellig wird und auf ihn einwirkt, die Arbeitsverhältnisse sozialer zu gestalten, denn: "Immer mehr ArbeitnehmerInnen sind aufgrund der angespannten Arbeitsmarktsituation gezwungen, auf prekäre Arbeitsverhältnisse wie Leiharbeit, Scheinselbstständigkeit und die befristeten bzw. atypischen Beschäftigungen auszuweichen", weiß Gschwentner. Die Argumentation der Wirtschaft, wonach viele ArbeitnehmerInnen froh seien, nur am Vormittag eine Beschäftigung zu haben, hält Gschwentner für zynisch.
Das Land Tirol tut, was möglich ist, um die Armut abzufedern, doch es bedarf vor allem mehr Unterstützung seitens des Bundes, um es gar nicht erst soweit kommen zu lassen. "Mit dem neuen Grundsicherungsgesetz zielt das Land darauf ab, Menschen aus ihrer Notsituation herauszuholen. Die inhaltlichen Änderungen zum Sozialhilfegesetz aus dem Jahre 1973 betreffen unter anderem die Unterstützung zur Sicherung des Lebensunterhalts, die individuelle Hilfestellung in besonderen Lebenslagen und die ,Hilfe zur Arbeit`", so Gschwentner. Damit können den Menschen in Not bessere und umfangreichere Möglichkeiten zur Hilfe angeboten und ein soziales Sicherheitsnetz geschaffen werden.
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Armutsbekämpfung braucht soziale Arbeitsverhältnisse statt neuer Studie
Autor: Anonymous am
Mittwoch, 21. März 2007, 18:35 Uhr
der "freie Markt" ist zynisch, und mit ihm ALLE die dieses System vertreten, auch die SPÖ!
Armutsbekämpfung braucht soziale Arbeitsverhältnisse statt neuer Studie
Autor: robin am
Donnerstag, 22. März 2007, 01:17 Uhr
Habt ihr schon etwas von einem permanent steigenden Kaufkraftverlust, infolge einer kontinuierlichen monetären Kulmination - im Rahmen einer gleichbleibenden, begrenzten Geldmenge gehört?
Dazu benötigte man u.a.in der Regierung allerdings entsprechende Volkswirtschafter; sowie in Wien UND Brüssel die Bereitschaft von einer a-sozialen Hartwährungspolitik "herunterzusteigen! +++
Armutsbekämpfung braucht soziale Arbeitsverhältnisse statt neuer Studie
Autor: Anonymous am
Donnerstag, 22. März 2007, 10:45 Uhr
Du hast nur bedingt recht! Im Freien Markt gibt es keine VOLKSWIRTSCHAFTER, weil es auch keine Volkswirtschaften gibt.......und genau da liegt der Hund begraben.
Die EU ist ein "Land" der Betriebswirte" so wie Die U.S.A.........und alle die "Neoliberalen Abzockerstaaten".