Konrad bekräftigt Forderung nach Rücknahme der 15-Prozent-Kürzung
"Wenn LR Zanon in einer Anzeige wörtlich behauptet, dass die Tiroler Jugendpolitik in der Landespolitik einen besonders breiten Stellenwert einnimmt, grenzt das an Zynismus gegenüber den von den jüngsten 15-Prozent-Kürzungen betroffenen Jugendlichen und Jugendzentren. Hätte Zanon nur auf dieses eine Werbeinserat verzichtet, könnte das Jugendzentrum Z6 mehr als ein Jahr lang mit seinem bewährtem Konzept weiterarbeiten," zeigt Eva Konrad auf.
Anstatt verantwortungslos hohe Summen für Eigen-PR beim Fenster hinaus zu werfen, müssten die vorhandenen Landesgelder tatsächlich der Jugendarbeit zu Gute kommen. "Wenn die Jugend schon einen so hohen Stellenwert hat, wie die Landesrätin betont, dann muss auch entsprechend Geld zur Verfügung gestellt werden," unterstreicht die GRÜNE Bundesrätin. Sie fordert, dass die soziale Arbeit mit Jugendlichen für das qualifizierte Betreuungspersonal auch entsprechend bezahlt wird. "Es darf keinesfalls so sein, dass wegen Kürzungen MitarbeiterInnen abgebaut werden oder für viel weniger Geld die gleich anspruchsvolle Arbeit leisten müssen," so Eva Konrad abschließend.