Lichtenberger deckt unseriöses Lobbying auf
"Der Versuch großer Verwertungsgesellschaften, sich unter dem Titel "freier Wettbewerb" die Voraussetzungen für ein lukratives Oligopol zum Wohle weniger gewinnträchtiger Rechteinhaber zu schaffen, wurde mit großer Mehrheit abgeschmettert. Das EU-Parlament hat sich unmissverständlich auf die Seite der Künstler und kreativen Menschen gestellt," freut sich Eva Lichtenberger über das klare Votum des Parlaments für einen kontrollierten Wettbewerb in diesem Bereich.
Auch in Zukunft sollen nationale Verwertungsgesellschaften eine wichtige Rolle bei der Förderung von jungen Künstlern, von Minderheiten-, Lokal- und Nischenrepertoire spielen. Nur so könne Kreativität gefördert und die Bewahrung der kulturellen Vielfalt Europas im Musikbereich sicherstellt werden. "Mit diesem Votum wurde bekräftigt, dass Musik und die Rechte an ihr kein Handelsgut wie jedes andere sind," so das Fazit von Eva Lichtenberger.