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Dienstag, 13. März 2007, 14:08 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

SP-Schiessling: Will sich Winkler ein Denkmal setzen?


"Die Baustelle Kitzbühler Krankenhaus im Tiroler Gesundheitswesen war fast fertig gestellt und jetzt reißt Kitzbühels Bürgermeister Klaus Winkler alles wieder auf!" zeigt sich SP-Sozialsprecherin Gabi Schiessling über die neuesten Entwicklungen rund um das Krankenhaus Kitzbühel entsetzt.

Winkler hat ja angekündigt, kein Rehazentrum für Herz-Kreislauf-Lungen Erkrankte einrichten zu wollen, sondern das Krankenhaus in seiner jetzigen Form, nur abgespeckt, weiter führen zu wollen. Den "Schwarzen Peter" schiebt er dem Gemeindeverband Bezirkskrankenhaus St. Johann zu.

"Wahrscheinlich geht es hier wieder einmal um persönliche Befindlichkeiten, die über die Bedürfnisse der Bevölkerung und der Belegschaft gestellt werden!" meint Schiessling.

Die Landesregierung hat die Umwandlung in ein Rehazentrum beschlossen. Nun startet der Bürgermeister einen Alleingang und setzt sich über Beschlüsse des Gemeinderates hinweg. "Will Winkler sich ein Denkmal setzen?" fragt Schiessling.

Die Bevölkerung und vor allem die Belegschaft stehen nach einer langsam eingekehrten Phase der Beruhigung wieder im Wind. Viele Angestellte haben sich schon nach anderen Arbeitsstellen ab 1. Juli umgesehen. Kündigungen wurden ausgesprochen.

"Gegenseitige Drohungen aller Beteiligten sind kontraproduktiv. Es braucht ein vorausschauendes Tiroler Reha Gesamtkonzept und eine TILAK-Reform und keine kurzfristigen Alibilösungen. Die Gesundheit und das Wohlergehen der Menschen in Tirol müssen im Vordergrund stehen!" richtet SP-Sozialsprecherin Gabi Schiessling einen Appell an alle Beteiligten.

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