Grünewald: Groteske um Krankenhauspläne und Gesundheitsreform
Zuerst sollte der Grundstein für eine wichtige, wie auch notwendige neurologischen Rehabilitation gelegt werden, dann waren es plötzlich Vorschläge zu einer Rehabilitation bei Herz- und Lungenerkrankungen. Nun erfahren wir, dass nichts von beiden Plänen Wirklichkeit wird und die Stadt den Betrieb wegen unüberwindlicher Schwierigkeiten in den Gesprächen mit dem Krankenhaus St. Johann selbst weiterführen möchte," bemängelt der GRÜNE Gesundheitssprecher Kurt Grünewald ein nachvollziehbares Konzept in der Tiroler Gesundheitspolitik.
Insgesamt ortet der Grüne Nationalratsabgeordnete - selbst Arzt - "chaotische Bestrebungen, um die Gesundheitsreform in Tirol auf die Beine zu stellen." Anstatt zwischenzeitlich über die Zukunft der Krankenhäuser Hochzirl und Natters zu fantasieren, wäre Gesundheitslandesrätin Zanon angesichts der bisherigen Misserfolge gut beraten, sich mit Mediation zu beschäftigen. Verunsicherung und Scherben zu hinterlassen, wo sie mit vollmundigen Ankündigungen begonnen hat, habe mit einer stringenten Gesundheitspolitik nichts zu tun. "Es bedarf eines tirolweiten Versorgungskonzeptes. Dazu sollte man unbefangene ExpertInnen einbeziehen um nicht jede Motivation und jeden Schwung in der so wichtigen Debatte um die Gesundheitsversorgung durch ein derart unprofessionelles Vorgehen schon im Keim ersticken," appelliert Grünewald abschließend.