Tirol spart weiter bei Schulqualität

Freitag, 09. März 2007, 14:38 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Wiesmüller: "Weniger LehrerInnen sind Signal in die verkehrte Richtung"

Die Streichungen bei den Posten für Pflichtschul-LehrerInnen sind für die GRÜNE LA Bildungssprecherin Elisabeth Wiesmüller bitter: "Selbst wenn wir nur die gleiche Zahl an Stellen beibehalten würden, wäre das ein wichtiges Signal an Kinder, Eltern und LehrerInnen."

Vor allem in den Hauptschulen würde der GRÜNE Vorschlag bei sinkender SchülerInnenzahl eine massive Qualitätssteigerung und eine Entlastung der LehrerInnen bedeuten: "Statt von der Politik und vom Landesschulrat Unterstützung zu bekommen, müssen jetzt wieder etliche, vor allem junge LehrerInnen um ihren Job bangen", kritisiert Wiesmüller.

Die ÖVP setze damit einmal mehr ein Signal in die verkehrte Richtung: "Die Jugendoffensive geht auf allen Linien nach hinten los. Die ÖVP offenbart damit nur ihren Sparwahn in jenen Bereichen, die nicht unmittelbar zum Thema Jugendschutz gehören. Dabei ist auch eine Qualitätssteigerung in den Schulen ein wesentlicher Beitrag zum umfassenden Jugendschutz", argumentiert die GRÜNE Bildungssprecherin abschließend.

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