JUSOS Tirol: Zanon spricht mit gespaltener Zunge!

Freitag, 09. März 2007, 14:36 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Offene Jugendarbeit loben und kein Geld dafür bezahlen zu wollen ist typisch ÖVP!

"Es zeigt sich ein weiteres Mal, dass die groß angepriesene ÖVP Jugendoffensive eine Verhöhnung der jungen Menschen in Tirol ist" sagt Marko Miloradovic, Vorsitzender der Jungen SozialistInnen Tirol (JUSOS). "Einerseits lobt die Soziallandesrätin Elisabeth Zanon offene Jugendarbeit, auf der anderen Seite kürzt sie wichtigen Jugendeinrichtungen wie dem Z6 die Subventionen so weit, dass dessen Existenz bedroht ist!" Das ist Doppelmoral per excellence.

Wenn die Belegschaft des Z6 gekündigt werden muss, kann Zanon ihren Vorschlag, "die Jugendeinrichtung könnte ja auch Drogenberatung im O-Dorf anbieten" nicht ernst meinen. Ihr Vorwurf, das Z6 überlege sich gar nicht, wie es mit den neuen Rahmenbedingungen umgehen könne, sondern fordere nur Geld, geht meilenweit an der Realität vorbei. Viele junge Menschen in Innsbruck brauchen das Z6. Es sollte keine Kürzungen geben, sondern eine Aufstockung des Budgets.

Und wenn stimmt, wie Zanon sagt, dass der Budgettopf für Jugendarbeit heuer genauso voll ist wie letztes Jahr, warum muss dann die Subvention für das Z6 gekürzt werden.

"Hier wird wieder einmal leichtfertig mit der Zukunft vieler junger Menschen gespielt. Die sozial Schwachen in unserer Gesellschaft sind, der vielleicht vor der Geburt dieser Menschen einmal christlichsozial gewesenen, ÖVP mehr als egal." ist Miloradovic sauer.

"Zanon sollte ihre Parteikollegen daran erinnern, was sie noch vor wenigen Wochen großspurig präsentiert haben. Eine Zukunft und Chancen für die Jugend. Die Zukunft wird aber nur dunkel sein, wenn die ÖVP und besonders Zanon an einer solchen Jugendpolitik festhalten" sagt Miloradovic abschließend.

1 Kommentar(e)



http://imzoom.info/article.php/20070309143634322