Die rund 90 Beschäftigten in den 19 Tiroler KiK-Filialen haben noch immer keinen Betriebsrat. "Die KiK-Unternehmensleitung versucht die demokratische Wahl eines unabhängigen Betriebsrates mit fadenscheinigen Mitteln und mit Druck auf die Beschäftigten zu hintertreiben Wir fordern Jürgen Bodenseer auf, als Tiroler Wirtschaftskammerpräsident und als Unternehmer in der Textilbranche auf die KiK-Unternehmensleitung in die Pflicht zu nehmen, damit die Beschäftigten des Textildiskonters rasch und demokratisch einen Betriebsrat einrichten können. Dazu ist die Zulassung des Wahlvorschlages der Beschäftigten (Wir sind KiK) notwendig", so der Tiroler ÖGB-Vorsitzende Franz Reiter und Otto Leist, GPA-Bereichssprecher für den Tiroler Handel.
Wie notwendig eine betriebliche Interessensvertretung ist, zeigen zahlreiche Missstände bei KiK: "Vor- und Nacharbeiten werden nicht korrekt bezahlt. Es fehlen WCs. Die Filialen sind personell unterbesetzt. Arbeitszeiten werden willkürlich verändert�, so Franz Reiter und Otto Leist. In den �Das KiK-Management geht mit Methoden aus dem 19. Jahrhundert gegen die Beschäftigten vor. Hier ist ein Ordnungsruf der Tiroler Wirtschaftskammer notwendig", so Franz Reiter und Otto Leist abschließend.