Nach über zwei Jahren Stillstand soll dem Maßnahmenpaket Luft nun neues Leben eingehaucht werden. In der jüngsten Sitzung des Umweltausschusses gelang es GRÜN-StRin Uschi Schwarzl nach intensiver Debatte, dass in die von StR Peer vorgelegte "To-Do-Liste" seines Umweltressorts die erneuerbaren Energien, vor allem die Sonnenenergie, endlich als wesentlicher Klimaschutzmotor aufgenommen werden. "Dies in Innsbruck, einer der sonnenreichsten österreichischen Städte, so wie ursprünglich vorgesehen, nicht zu tun, wäre ein völlig unverständliches Armutszeugnis gewesen. Nach heftiger Diskussion sagte Peer zudem zu, unter Einbindung der GRÜNEN einen Schwerpunkt "erneuerbare Energien" aufbauen zu wollen. Wir GRÜNE arbeiten daran gerne mit und wollen hier rasch zu ersten Ergebnissen kommen," so GRÜN-Stadträtin Uschi Schwarzl.
Einen ersten "solaren Erfolg" konnten die GRÜNEN in der letzten Sitzung des Stadtsenats ebenfalls landen: "Auf unseren Antrag hin wird sich Innsbruck in Zukunft am Internationalen Tag der Sonne am 4. und 5. Mai beteiligen. Bewusstseinsbildung und die Information über das Potenzial der Sonne sollen das Ziel sein." Kleiner Wermutstropfen: Für 2007 reichen die personellen Ressourcen des Umweltreferates für eine Teilnahme nicht aus, weshalb erst für die Folgejahre ein Konzept ausgearbeitet werden kann. "Wir Grüne werden dafür kämpfen, dass Innsbruck auf den Weg zur energieeffizienten Stadt gebracht wird. Und dazu wird es auch entsprechende (personelle) Ressourcen brauchen. Dieser Ressourceneinsatz wird sich nämlich in kurzer Zeit lohnen – für unser Klima und für die Geldtaschen der BürgerInnen," ist Schwarzl überzeugt und strotzt vor (erneuerbarer) Energie...