Aufruf der SPÖ Frauen zum Internationalen Frauentag

Dienstag, 06. März 2007, 14:09 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Sozialdemokratinnen gestalten! Kurswechsel in der Frauenpolitik

"Der Internationale Frauentag 2007 ist für die Sozialdemokratinnen Arbeitsauftrag und Grund zur Freude", so die Vorsitzende der SPÖ Frauen Tirol NRin Gisela Wurm im Vorfeld des 8. März. Mit der neuen Regierung und unserer Frauenministerin Doris Bures ist Frauenpolitik endlich wieder ins Zentrum gerückt. In den nächsten Jahren wird sich die Lebenssituation der Frauen deutlich verbessern. Schwerpunkte sind die Beschäftigungssituation von Frauen, das Schließen der Einkommensschere, Ausbau von Kinderbetreuungseinrichtungen und ganztägiger Schulformen sowie ein besserer Schutz vor Gewalt. Alle diese Themen begleiten die Tiroler SozialdemokratInnen seit Jahren.

Frauen haben ein Recht auf ein selbstbestimmtes und finanziell unabhängiges Leben. Voraussetzung dafür sind mehr und vor allem auch bessere Jobs für Frauen: Das heißt auch mehr Vollzeitjobs, die ein Existenz sicherndes Einkommen garantieren. Tirol ist österreichweites Schlusslicht bei Vollzeitbeschäftigung für Frauen. Von den 100 Millionen, die dem AMS jährlich für Frauen zur Verfügung gestellt werden, muss ein gerechter Anteil nach Tirol fließen, um gezielt Berufsabschlüsse und Qualifizierungen zu fördern.

Zentral wird in den nächsten Jahren das schrittweise Schließen der Einkommensschere zwischen Männern und Frauen sein.

Dazu stehen folgende drei Maßnahmen im Zentrum:

* Mädchen werden bei der Berufswahl unterstützt, atypische Berufe zu wählen
* Durch die Flexibilisierung des Kindergeldes wird ein starker Anreiz für einen frühen Wiedereinstieg geschaffen: Wer kürzer in Karenz bleibt, bekommt monatlich mehr Geld. Dazu kommt der Ausbau von frauenspezifischen Weiterbildungsangeboten und Wiedereinstiegshilfen während der Karenz.
* Ein Generalkollektivvertrag mit einem Mindestlohn von 1.000 Euro kommt in erster Linie Frauen zu gute, die in schlecht bezahlten Branchen beschäftigt sind.

Frauen sollen in Zukunft in allen Bereichen stärker vertreten sein, dafür brauchen wir Frauenförderpläne in Betrieben sowie Anreize für Unternehmen, die verstärkt auf die Bedürfnisse berufstätiger Eltern eingehen. "In Tirol fordern wir einen Anteil an den Millionen der Zukunftsstiftung für Frauenförderung, nützen wir die Chance, die Zukunft im Sinne der Frauen zu gestalten!", so Gisela Wurm abschließend.

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