Regierungs-Chaos um Studiengebühren

Montag, 05. März 2007, 14:57 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Konrad will Klarheit über Ersatzdienst

"Eine Lösung, die den Studierenden etwas bringt", fordert die GRÜNE Bundesrätin Eva Konrad von der Bundesregierung zum Thema Studiengebühren. "Die Regierungsklausur in Linz am Wochenende war eine Offenbarung des universitätspolitischen Chaos: Das ist syptomatisch für die Arbeitsweise von SPÖ und ÖVP", kritisiert Konrad. Bundeskanzler Gusenbauer, Wissenschaftsminister Hahn und Unterrichtsministerin Schmied waren uneins über die Frage, ob Nachhilfe als Ersatzdienst möglich sein soll.

"Wenn die Regierung schon keine generelle Abschaffung der Studiengebühren plant, müssten im Rahmen der Scheinlösung zumindest möglich viele StudentInnen die Möglichkeit der Befreiuung durch den Ersatzdienst haben", hofft die GRÜNE Bundesrätin auf eine klare Regelung. Dem vorgeschlagenen Modell der MaturantInnenberatung durch Studierende kann sie nichts abgewinnen: "Erstens bietet im Moment die ÖH diese Beratung an und macht das organisiert auf professioneller Ebene. Zweitens kommen in Innsbruck auf eine/n MaturantIn sieben Studierende. Wie soll das funktionieren?"

Konrad tritt weiter für eine möglichst StudentInnen-freundliche Lösung ein: "Die Belastung an den Universitäten ist ohnehin groß genug - wenigstens in der Frage der Studiengebühren könnte die Regierung den StudentInnen Erleichterung verschaffen."

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