Während dem Handelsverband, dem
die großen Konzerne wie IKEA angehören, die Geschäftsöffnungszeiten nicht lang
genug sein können und er in einer Petition 96 Stunden Öffnungszeit pro Woche
fordert, lehnt der Gewerkschaftliche Linksblock jede Erweiterung der
Öffnungszeiten entschieden ab.
"Das Argument, es würden mehr Arbeitsplätze geschaffen, stimmt einfach nicht", so Oliver Jonischkeit, GLB-Bundessekretär im ÖGB. "Gerade im Handel haben wir das Problem, dass es immer mehr Teilzeitarbeit und geringfügig Beschäftigte gibt - zudem kann, nicht zuletzt dank steigender Tarife und Gebühren beziehungsweise niedriger Lohnabschlüsse, nicht mehr gekauft werden".
Betroffen von der per Gesetz geplanten Verlängerung der Öffnungszeiten sind die im Handel vorwiegend beschäftigten Frauen. "Offenbar plant die neue Bundesregierung, diesen zum Internationalen Frauentag am 8. März ein besonders makabres Geschenk zu machen, so Jonischkeit.
Der Gewerkschaftliche Linksblock hat eine Petition an den Nationalrat gestartet - mit dem Ziel, jede Ausweitung der Öffnungszeiten zu verhindern.
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