Kein Aufschlag zum Zuschlag

Mittwoch, 14. Februar 2007, 09:17 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

SP-Gemeinderat Buchacher: Mehrkosten beim Bau der neuen Hungerburgbahn sind nicht von der Stadt zu trage

"Das Wehklagen der Strabag über poröses Gestein, Sand und Wassereintritte beim Bau der neuen Hungerburgbahn ist nur eine vorbeugende Taktik gegenüber der Stadt, doch noch für allfällige Mehrkosten aufzukommen", ist SP-Gemeinderat Helmut Buchacher überzeugt. Er verlangt von der Stadt, eventuelle Begehrlichkeiten in diese Richtung mit allen rechtsstaatlichen Mitteln abzuweisen.

"Die Labilität des Geländes war von vornherein klar", ruft Buchacher in Erinnerung. Er selbst habe Bedenken der TU Innsbruck angemeldet, lange bevor die Mehrheit im Innsbrucker Gemeinderat gegen die Stimmen der SPÖ den Bau der Bahn beschlossen hat. "Spätestens bei der eigenartigen Bauverhandlung für die Grottenbahn wurde meine Ansicht bestätigt und es war allen klar, welch problematisches Gelände auf die Bauherren wartet", so Buchacher.

Der Beitrag der Stadt Innsbruck für die Hungerburgbahn ist vertraglich mit 37 Millionen Euro gedeckelt und in der Regierung mit der SPÖ paktiert. "Sollten hier also Mehrkosten entstehen, so haben dies allein die Errichter zu tragen und jedes Begehren von diesen ist mit allen rechtsstaatlichen Mitteln abzuweisen", lautet die Forderung des SP-Gemeinderats. "Allfällige Geheimverhandlungen oder Überlegungen, mit dem Notrecht diese Vereinbarungen zu umgehen, dürfen nicht ohne Konsequenzen bleiben!"

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