SPÖ-VERKEHRSPOLITIK WEITER AUF SCHLEUDERKURS

Montag, 12. Februar 2007, 23:21 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Willi: Wer soll sich da noch auskennen?

"Während Verkehrslandesrat Lindenberger noch vor wenigen Tagen im Landtag versichert hat, es passe kein Blatt zwischen die Tiroler und die Bundes-SPÖ, rechnet SPÖ-Chef Gschwentner mit der Verkehrspolitik seiner Bundesregierung ab. Während der Verkehrslandesrat die nach wie vor im Raum stehenden Verzögerungen bei der Unterinntaltrasse ausschließt, bringt sie Hannes Gschwentner wieder ins Spiel. Es drängt sich die Frage auf, ob in der SPÖ die linke Hand weiss, was die rechte tut," ist der GRÜNE Klubobmann Georg Willi erstaunt, aber wenig überrascht über die jüngsten Aussagen des Tiroler SPÖ-Vorsitzenden.

Es verfestige sich immer mehr der Eindruck, dass sich die SPÖ nur noch mit sich selbst, und nicht mit den realen Problemen beschäftigt: Willi erinnert diesbezüglich an den Stilland bei der Regionalbahn, dem Herzstück für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs im Tiroler Zentralraum. Die SPÖ sehe tatenlos zu, wie die ÖVP die Regionalbahn zu Grabe trägt.

"Die Bevölkerung hat die parteiinternen Sandkastenspiele der SPÖ satt. Angesichts der steigenden LKW-Lawine und der daraus resultierenden Belastungen sind endlich Lösungen gefragt," verdeutlicht Georg Willi. Der Selbsteinschätzung von Hannes Gschwentner, wonach die rote Verkehrspolitik kaum nachvollziehbar und unprofessionell ist, sei nichts hinzuzufügen, so Georg Willi.

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