(Red) Empört protestieren Seniorenbundobmann BR Helmut Kritzinger und der Klubobmann der Freien im Tiroler Landtag Wilfried Tilg über die angeblichen Aussagen des Grünen Klubchefs im Landtag, Georg Willi, am Rande des Landtages. In einer Diskussion mit Schülern hätte dieser gemeint, er zweifle daran, ob kranke und bettlägrige Menschen in Altersheimen die Kompetenz hätten, das Wahlrecht auszuüben. Der "grüne Willi" wehrt sich, "Niemand würde auf die Idee kommen, sehr betagten Menschen ihr Wahlrecht abzusprechen, weil sie am politischen Prozess aufgrund körperlicher Gebrechen nicht mehr teilhaben können.
Wilfried Tilg sieht die demokratiepolitische Inkompetenz der Grünen bestätigt. Es sei evident, dass vor allem junge und urbane Wähler ihre Stimme den Grünen geben würden, nicht aber die Senioren. Mit Skandalrufen schließt sich Kritzinger dieser Meinung an.
Als völlig an den Haaren herbeigezogene Unterstellungen weist der GRÜNE Klubobmann Georg Willi die heute geäußerten Behauptungen von Seniorenbund-Obmann Kritzinger und dem Landtagsabgeordneten Wilfried Tilg zurück. Die von Kritzinger und Tilg provozierte Aufregung bezieht sich auf eine Diskussion mit einer Schulklasse im Landtag. Auch aus diesem Grund sollte man jungen Menschen zwischen 16 und 18, die mitten im Leben stehen und das politische Geschehen mitverfolgen, das Wahlrecht nicht länger verwehren. Nicht mehr und nicht weniger habe ich gesagt," stellt Georg Willi klar.