Fahrgäste sind kein Freiwild und verdienen bestes Service!
"Die Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) entwickeln sich in eine falsche Richtung. Weg vom BürgerInnenservcie hin zum, nehmt und fresst" meint Claudia Gheri, Vorsitzende der SPÖ Wilten. Falsch hängende Fahrpläne (Landesmuseum Linie J), ein zu korrigierender Einsatz der Busse oder eine Verdichtung der Taktzeiten (R-Bus groß und leer, C-Bus klein und übervoll), fehlende Sitzbänke, fehlende Wetterschutzhäuschen bei den Haltestellen, fehlende Liniennetzpläne in Bussen, an Haltestellen und als Faltblatt - das wären noch die kleinsten Übel des Innsbrucker Öffentlichen Verkehrsanbieters.
Aber dass jetzt rigoros "abkassiert" wird (allein im Jänner wurde eine heimische Familie über 9 x nach dem Fahrticket befragt), sämtliche Busse um einiges zu früh los fahren von den Haltestellen – dafür an manchen einfach gar nicht anhalten (so geschehen letzte Woche an der "Langstraße") lässt nicht nur Fahrgäste verdutzt an den zu geregneten Haltestellen alt aussehen.
"Aber auch die Gesundheit von Passantinnen und Passanten ist gefährdet. Z.B. in der Sillgasse und der Höttinger Gasse müssen sie um ihr Leben fürchten, wenn Sie auf dem Gehweg unterwegs sind" zeigt sich Gheri besorgt. 90% der Busse fahren dort mit einem Viertel der Fahrzeugbreite über den Gehweg, weil die Straße zu eng ist. So manches Kind ist schon vor Schreck gegen die Hausmauer gesprungen und hat sich leichte Verletzungen zugezogen (so geschehen letzte Woche in der Sillgasse!). Es ist unfassbar mit welchem Hoheitsrecht die Busse die Straße und teilweise eben auch den Gehsteig in Beschlag nehmen. Hier herrscht dringendster Handlungsbedarf!
"Andernfalls kann sich die IVB warm anziehen. Es werden sicherlich bald nicht nur Beschwerden ins Haus flattern, sondern auch Anzeigen wegen Körperverletzung bzw. Gefährdung von Menschenleben" warnt Gheri die Verantwortlichen bei den IVB.