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Aktion bei Innsbrucker Annasäule gemeinsam mit SPÖ Frauen
Foto: JUSOS AktivistInnen mit SPÖ Frauenvorsitzender Nationalrätin Gisela Würm
Die JUSOS Tirol haben heute anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM) gemeinsam mit den SPÖ Frauen in der Innsbrucker Maria Theresien Straße unter dem Motto "Stoppt Genitalverstümmelung!" eine Aktion veranstaltet, die Bestandteil einer bundesweiten Serie von Informations-veranstaltungen zu diesem Thema war. Ziel ist es, die Öffentlichkeit stärker für diese Problematik zu sensibilisieren.
Opfer von Genitalverstümmelung sind für den Rest ihres Lebens in vielerlei Hinsicht massiv eingeschränkt - nicht nur ihre Genitalien, ihr gesamtes Leben wird damit verstümmelt. Das Selbstbestimmungsrecht wird mit Füßen getreten, das körperliche und psychische Empfinden der Mädchen und Frauen ist für immer eingeschränkt. FGM stellt eine extreme Form der Frauenunterdrückung dar und ist gleichzeitig ein Symptom vorherrschender Ungleichverhältnisse zwischen den Geschlechtern, die sich durch alle gesellschaftlichen Bereiche ziehen.
Chiara Libiseller, weibliche Vorsitzende der JUSOS Tirol fordert von der Regierung verstärkte Maßnahmen zur Sensibilisierung und Prävention: "FGM ist ein grausames Mittel der Diskriminierung und Unterdrückung von Frauen. Auch in Österreich sind Frauen von dieser menschenverachtenden Praktik betroffen. Wir fordern die Bundesregierung auf, hier gezielt Aufklärungskampagnen durchzuführen. Den Opfern von FGM muss kostenlose medizinische und psychologische Unterstützung angeboten werden. Und schließlich muss die Regierung hier auch im internationalen Bereich verstärkt tätig werden."