SP-Schulsprecher Auer für einheitliche schulfreie Tage
Die Elternvereine haben es nun schwarz auf weiß vorgelegt: Die geltende Regelung, dass jede Schule autonom vier bzw. fünf unterrichtsfreie Tage pro Schuljahr festlegen kann, ist für Eltern eine Belastung. "Wir wissen seit ihrer Einführung um die Problematik", sagt SP-Landtagsabgeordneter Josef Auer dazu und ist nun zuversichtlich, dass das SPÖ-geführte Bildungsministerium "diesen Dschungel lichtet".
Besonders jene Eltern, die ihre Kinder in verschiedenen Schulen haben, tun sich mit den schulautonomen Tagen schwer: Zum einen können Familien keine gemeinsamen Aktivitäten planen, wenn die Kinder zu verschiedenen Zeiten schulfrei haben, zum anderen stehen Berufstätige vor der Frage, wie sie ihre Kinder betreuen (lassen) sollen.
"Der ÖVP-Ansatz, dass mehr Freiheit für Einzelne mehr Glück für alle bringt, geht nicht auf", sagt Auer. "Den Eltern wird dadurch zu viel Flexibilität abverlangt. Ein gewisses Maß an Ordnung hilft der Allgemeinheit mehr." In diesem Sinn plädiert Auer auch dafür, Herbstferien einheitlich um den 26. Oktober anzusiedeln, dann können sich Familien darauf einstellen.