Rot-Schwarzes Kultur"programm" fordert KulturpolitikerInnen

Dienstag, 16. Januar 2007, 16:03 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Schwarzl: Kunst & Kultur als SPÖVP-Stiefkind

Wenig Konkretes, dafür umso mehr Floskeln liest Kultursprecherin STRin Uschi Schwarzl aus dem Regierungsprogramm von SPÖ und ÖVP heraus. Gerade im Bereich Kultur werde stets auf bevorstehende Budgetverhandlungen verwiesen - während man im Bereich Kulturtourismus eine "Schaffung eines Museums über die Geschichte der Habsburger im Schloss Schönbrunn" vorsehe. Dies lasse laut Schwarzl "nichts Gutes" erahnen.

"Im Osten nichts Neues - in Sachen Kulturförderung die beschämende Wahrheit. Den vollmundigen Ankündigungen, dass "bestmögliche Rahmenbedingungen die freie Entfaltung der KünstlerInnen ermöglichen sollen" fehlt im Regierungsprogramm jeglicher Ansatz zur Konkretisierung."

Der einzige Hoffnungsschimmer sei das auch für Innsbruck interessante prinzipielle Bekenntnis zu mehr zeitgenössischer Kunstförderung und die "ins Auge gefasste" Verteilung der Kunstfördermittel für regionale Kulturinitiativen und interkulturelle Projekte. "Vehementes Auftreten der Landes- und StadtkulturreferentInnen wird erforderlich sein, damit dieses Bekenntnis nicht zum reinen Lippenbekenntnis wird. Denn die Abnahme der Bundeskunstfördermittel mit dem Quadrat der Entfernung von Wien (ausgenommen Groß-Festspiele) muss sich ändern."

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