Wiesenegg als Gegenspieler von Platter

Freitag, 12. Januar 2007, 13:32 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Reuttener SPÖ-Bundesrat ortet große politische Unruhe in den Reihen der Exekutive

"Die Aufregung in den eigenen Reihen müssen wir ernst nehmen. Viele AnhängerInnen der Sozialdemokratie hätten uns gerne in anderen Ressorts arbeiten gesehen. Der Unmut über die Ressortaufteilungen der neuen SP-VP-Koalition muss jetzt über gute parlamentarische Arbeit ausgeglichen werden", sagt der Reuttener Bürgermeister und SPÖ-Bundesrat Helmut Wiesenegg.

Politfuchs Wiesenegg reklamiert sich jetzt selbst in den parlamentarischen Innenausschuss des Bundesrates. "Wir brauchen in der neuen Koalition politische Gegenspielermodelle. So wie Christoph Matznetter im Finanzministerium als Staatssekretär den Aufpasser für Minister Molterer spielen muss, brauchen wir in allen anderen schwarzen Bereichen rote MandatarInnen, die unsere politische Leitlinien markieren", schlägt Wiesenegg vor, der sich als Sprecher in Innenministeriumsfragen anbietet.

"Tausende PolizistInnen haben sich sehnlichst gewünscht, dass die schwarz-blau-orange Umfärbungsaktionen in der Exekutive endlich ein Ende finden. Daher sind sie verständlicherweise enttäuscht, dass die SPÖ nicht das Innenministerium erhalten hat. Ich werde ab sofort dem Tiroler Minister Günther Platter peinlich genau auf die Finger schauen, ob Staatssicherheit oberstes Gebot seiner Arbeit ist oder ob er parteilpolitisches Kalkül in den Vordergrund stellt", verspricht Wiesenegg.

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