GLB und ATIGF veranstalten Fußballturnier

Dienstag, 04. Oktober 2005, 13:38 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Mit dem GLB-ATIGF Turnier „KICK AND EAT" wollen wir am Welternährungstag dem Sozialabbau, der Privatisierung und der Diskriminierung die ROTE KARTE zeigen und ein deutliches Zeichen dafür in der Öffentlichkeit setzen.

Erst kürzlich wurde eine Studie veröffentlicht, die Österreich als siebentreichestes Land der Welt ausweist. Trotz diesem gesellschaftlichen Reichtum wächst in unserem Lande die Kluft zwischen ARM und Reich. Schon jetzt sind in Österreich 160.000 Menschen ohne Krankenversicherung, ca. 900.000 Menschen armutsgefährdet. Gesellschaftlicher Wahnsinn ist es dann schon, dass 57.000 Menschen zur Gruppe der „working poor" gehören, also trotz Arbeit zuwenig ein Einkommen fürs Leben haben.

Wir, die ATIGF und der Gewerkschaftliche Linksblock nutzen jede Gelegenheit für eine grundlegende Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums zugunsten jener, die ihn täglich erarbeiten, aktiv zu werden.

Wir verlangen existenzsichernde Arbeitsplätze, einen Mindestlohn, einen Stopp der Privatisierungen, Gleichberechtigung aller, ohne Ansehen ihrer Herkunft und ihres Geschlechts und ein Sozialsystem, das den arbeitenden Menschen Sicherheit gibt.

Der Welternährungstag soll an jedem 16. Oktober eines Jahres daran erinnern, dass noch immer eine große Anzahl Menschen Hunger leiden müssen.

Der 16. Oktober wurde als Tag ausgewählt, da an diesem die Sonderorganisation FAO, mit der Aufgabe die weltweite Ernährung sicherzustellen, von der UNO ins Leben gerufen wurde.

Zum ersten Mal fand das Ereignis im Jahr 1979 statt. Seither findet jedes Jahr in verschiedenen Ländern ein Programm mit Verbesserungsvorschlägen der auch Welthungertag genannte Welternährungstag statt.

Derzeit gibt es mehr als 840.000.000 Menschen auf der Welt, die nicht ausreichend mit Lebensmittel oder sauberen Wasser versorgt sind. Jeden Tag sterben ca. 24.000 Menschen an Hunger oder durch Hunger ausgelöste Ursachen. Laut FAO und UNICEF sind davon cirka 18.000 Kinder unter 5 Jahren.

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