Arbeitslosigkeit: Jeden Monat ein neuer Rekord . Aber ein trauriger...

Montag, 03. Oktober 2005, 13:37 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Zum wiederholten fordert Josef Stingl, Landessprecher des Gewerkschaftlichen Linksblock Tirol einen "Sozialplan für Tirol". Anlass dazu sind diesmal die neuesten Arbeitslosenzahlen: "Vom Anstieg der Arbeitslosigkeit im September seien zwar alle Bundesländer betroffen. Nur, die stärksten Zuwächse haben die Tourismusländer Tirol mit plus 13,0 Prozent und Vorarlberg mit plus 11,7 Prozent." Besorgt zeigt sich der GLB-Sprecher über die Zukunft der Jugendlichen. Die 20- bis 24-Jährigen seien von der Arbeitslosigkeit am stärksten betroffen und die Lehrstellensuchenden seien im September um 7,69 Prozent mehr geworden.

Stingl schlägt als Teil eines Sozialplanes die sofortige Verkürzung der Arbeitszeit bei vollem Lohn; die Schaffung eines öffentlich geförderten Beschäftigungssektors, der Aufgaben übernimmt, die weder von privater Seite noch vom öffentlichen Dienst ausreichend wahrgenommen werden - beispielsweise in den Bereichen Altenpflege; die Schaffung von überbetrieblichen Lehrwerkstätten mit einer gesetzlichen Finanzierungsverpflichtung für Betriebe die nicht ausbilden.

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