GLB: EU-Politik schockiert mehr als die EU-Plakate

Donnerstag, 29. Dezember 2005, 18:52 Uhr

Beitrag von: GLB

Angesprochen auf die EU-Plakat-Serie meinte der stv. Bundesvorsitzende des Gewerkschaftlichen Linksblock (GLB), Josef Stingl, dass er die Riesenaufregung nicht verstehen könne. Einige Motive seien zwar sexistisch, aber nicht sexistischer als viele viele Werbefotos, und da schreien die Moralapostel aber nicht. Ihm rege auch nicht die nackte Queen, und der nackte Bush und Chirac auf, so Stingl: "Was mich echt aufregt ist die Politik dieser Personen. Sie steht für Neoliberalismus, für Armut, für brutalen Kapitalismus, für Militarisierung bis hin zum Krieg, so wie auch die Politik in der EU."

Den KünstlerInnen gibt Stingl den Rat, die sexistischen Motive zurückzuziehen. Statt Damenslip mit EU-Sternen schlägt er einen nackten Männerhintern mit Sternenbanner vor. "Dieses Motiv würde zumindest zeigen, was die Mehrheit der österreichischen Bevölkerung von der EU halten." Er könne sich aber auch einen Haufen Schei... mit dem Text "Zurück an den Absender" vorstellen. "Denn auf den EU-Output Arbeitslosigkeit, Armut und Privatisierung können wir verzichten.

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