Ein deutliches Nein
formuliert der Gewerkschaftliche Linksblock zu dem beabsichtigten Börsegang der
Post AG. Endlich gibt es auch den längst überfälligen Streikbeschluss der
Postgewerkschaft gegen den Privatisierungswahn der schwarz-blau-orangen
Regierung. Der GLB-Gewerkschafter Hobek dazu: "Seit 2000 sind die Gewinne
der Post - und zwar gleichermaßen auf Kosten der Beschäftigten wie der
KundInnen - um 400 Prozent gesteigert worden. Dieser hochprofitable Betrieb
soll, geht es nach der schwarzblauen Regierung, möglichst rasch dem
Privatkapital ausgeliefert werden. Dagegen muss Widerstand geleistet
werden.
Der ÖIAG-Vorstand ist uneinsichtig, erst am Montag forderte er zum wiederholten Male den raschen Börsegang der Österreichischen Post AG. Die Postgewerkschaft hat darauf den einstimmigen Streikbeschluss gefasst. Fatal ist es aber für den Gewerkschaftlichen Linksblock Tirol, dass die Gewerkschaft nur befürchtet, dass der Börsegang zu früh komme. Dazu kommt, dass die SP-dominierte Postgewerkschaft gegen in den letzten Monaten erfolgten Verschlechterungen für die Postler, die Schließung von Postämtern, die Öffnung der Post für private DienstleisterInnen usw.
nur, brav, zahm und leise reagierte . "Wären nicht der GLB mit seiner Postpetition für den Erhaltung der Post im öffentlichen Eigentum und die FCG-dominierte Tiroler-Postgewerkschaft - die Arbeiterkammer und Gerichte gegen die Postamtsschließungen angesetzt hat - aktiv gewesen, würden die SP-PostgewerkschafterInnen noch blasser ausgesehen", meint dazu Josef Stingl, der Tiroler Sprecher des GLB, .
Der Gewerkschaftliche Linksblock Tirol solidarisiert sich mit allen Protest- und Kampfmaßnahmen der Postler! Ein konsequenter Kampf gegen die Ausverkaufs- und Vernichtungspläne, gegen Postämterschließung und Stellenabbau ist längst überfällig! Der GLB verlangt einen verfassungsrechtlichen Schutz des öffentlichen Eigentums an den Unternehmungen der Grundversorgung.