"Eigentlich wären Rücktritte und Neuwahlen angebracht", erklärt Josef Stingl, Sprecher des GLB-Tirol zu den Vorkommnissen in der Tiroler Arbeiterkammer. Aufklärungsbedürftig sei nämlich nicht nur die Gehaltsforderung des AK-Direktors, sondern auch die Privilegien des Präsidenten und die Fuchs-Anschuldigung; Dinkhauser hätte als AAB-Landessekretär fünf Mitarbeiter schwarz beschäftigt.
Dem Privilegien nicht genug, sind auch die Einkommen einiger FSG-FunktionärInnen fragwürdig. ÖGB-Chef Reiter kommt mit seinen verschiedenen Amt´ln ebenfalls, über die 5000 Euro-Nettogrenze. "Nicht verwunderlich, dass die rosa GewerkschafterInnen an der "Pensionsaufbesserung" Hirners nichts auszusetzen haben", so Stingl.
Der GLB-Sprecher verlangt eine Neuregelung der PolitikerInnen- und FunktionärInneneinkommen. Er regt eine Koppelung ihrer Bezüge an ein noch zu schaffendes gesetzliches Mindesteinkommen; 1.300 Euro im Monat an. "So würde mit jeder Erhöhung der Politikereinkommen automatisch die BezieherInnen der kleineren Einkommen profitieren."