Seit der Ermordung von 4 Arbeitern während Protestaktionen am Chicagoer Haymaret 1886 ist der 1. Mai ein Kampftag der Werktätigen. Da sich die unterdrückenden kapitalistischen Verhältnisse seit damals nicht sonderlich verändert haben, wollen wir auch am heurigen 1. Mai unseren Protest gegen Ausbeutung auf die Straße tragen und rufen zur Demoteilnahme auf.
Weltweit sorgen Kapitalismus und Neoliberalismus für ständiges Auseinanderdriften von Arm und Reich. Systematisch werden alle Errungenschaften der Arbeiterbewegung abgebaut und demontiert. Der Krieg gegen den Terror entbrannt überall dort, wo die Kapitalinteressen der reichsten Länder der Erde gefährdet sind. Zur Zeit erleben wir sehr tragische Entwicklungen auf der Welt mit den Resultaten: Hungersnot, Armut und Krieg. Viele Menschen haben daher verständlicherweise Angst um ihre Zukunft.
Stellen wir uns gemeinsam ...
... gegen AusländerInnenfeindlichkeit Rassismus und Antisemitismus
... gegen die Verschleuderung von Staatseigentum
... für ein sofortiges Ende der Privatisierungswelle
... gegen die Belastung von ArbeitnehmerInnen
... gegen die neoliberale Sozialkahlschlagpolitik
... gegen den Bildungsabbau
... gegen die Zerschlagung demokratischer Strukturen und Privatisierung der Unis
... gegen Neoliberalismus, Kapitalismus und Imperialismus
Kämpfen wir gemeinsam für ...
... Völkerverständigung
... die Rücknahme aller Verschlechterungen in der Sozialpolitik
... die 30-Stunde-Woche ohne Lohnverluste
... die Gleichstellung der Geschlechter
... Chancengleichheit für alle in allen Lebensbereichen
... das Ende der Kriege in Palästina und Irak…überall
... für freie, gleiche und demokratische Bildung
... für Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität
Treffpunkt: 11.00 Uhr Rapoldipark - Demostart: 12.00 Uhr
Schlusskundgebung: 13.00 Uhr Marktplatz
Anschließend wird es ab 15 Uhr ein Straßenfest, samt Gratiskonzert am Innsbrucker Markplatz geben. Auftreten werden drei Hardcore (Punk)
AKM - ATIGF - DIDF - GLB - GRAUZONE - KURDISCHES VOLKSHAUS - KPÖ