
Aufregung herrscht an der Universität Innsbruck. Nicht nur, dass mit dem EUGH-Urteil für einige Studienrichtungen wahrscheinlich der freie Unizugang fallen wird, will die Uni-Innsbruck außerdem mehrere Studienrichtungen streichen. Die Hochschülerschaft reagiert mit Kritik und heute mit einer Demo.
Gestrichen werden etwa das Lehramt für Latein, Griechisch, Russisch sowie Psychologie und Philosophie. Betroffen sind aber auch andere geisteswissenschaftliche Fächer. Als Symbol des Protests stellen die StudentInnen heute Absperrungen zur Altstadt auf, um die Innsbrucker Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen, dass Zugangsbeschränkungen auf der Uni bevorstehen.
Josef Stingl, stv. Bundesvorsitzender des GLB, dazu: "Das EuGH-Urteil
ist gesprochen. Der Hochschulzugang muss für alle zu gleichen Bedingungen gewährleistet
sein. Grund genug, dafür zu kämpfen, dass die gleichen Bedingungen für alle
nicht eine Numerus-Clausus-Regelung wird." Der GLB unterstützt daher die
Protestmaßnahmen der Innsbrucker StudentInnen und fordert den freien
Hochschulzugang für alle in allen Studienrichtung an allen europäischen
Universitäten.