Innsbruck: StudentInnen kämpfen für freien Hochschulzugang

Donnerstag, 07. Juli 2005, 12:37 Uhr

Beitrag von: GLB

Aufregung herrscht an der Universität Innsbruck. Nicht nur, dass mit dem EUGH-Urteil für einige Studienrichtungen wahrscheinlich der freie Unizugang fallen wird, will die Uni-Innsbruck außerdem mehrere Studienrichtungen streichen. Die Hochschülerschaft reagiert mit Kritik und heute mit einer Demo.

Gestrichen werden etwa das Lehramt für Latein, Griechisch, Russisch sowie Psychologie und Philosophie. Betroffen sind aber auch andere geisteswissenschaftliche Fächer. Als Symbol des Protests stellen die StudentInnen heute Absperrungen zur Altstadt auf, um die Innsbrucker Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen, dass Zugangsbeschränkungen auf der Uni bevorstehen.

Josef Stingl, stv. Bundesvorsitzender des GLB, dazu: "Das EuGH-Urteil ist gesprochen. Der Hochschulzugang muss für alle zu gleichen Bedingungen gewährleistet sein. Grund genug, dafür zu kämpfen, dass die gleichen Bedingungen für alle nicht eine Numerus-Clausus-Regelung wird." Der GLB unterstützt daher die Protestmaßnahmen der Innsbrucker StudentInnen und fordert den freien Hochschulzugang für alle in allen Studienrichtung an allen europäischen Universitäten.

0 Kommentar(e)



http://imzoom.info/article.php/2006122612373793