Die KPÖ hat eine Online-Unterschriftenaktion zur Abschaffung der unsozialen Studiengebühren gestartet, die innerhalb von eineinhalb Wochen bereits von rund 900 Menschen unterstützt wurde. Bekanntlich wurde im Wahlkampf verschiedentlich, vor allem von SPÖ und Grünen, eine Abschaffung der Studiengebühren angekündigt. Mit dieser Aktion sollen nun die Parteien an ihre Wahlversprechen erinnert und Druck auf die Abgeordneten für eine rasche Realisierung erzeugt werden. Eine Liste der UnterstützerInnen wird an die Parlamentsklubs von SPÖ und Grünen weitergeleitet.
Die Aktion kann unter http://www.kpoe.at/cgi-bin/petition.cgi?p=studiengebuehren unterstützt werden. Wir ersuchen, diese Aktion zu unterstützen und durch Weiterleitung dieses Mails möglichst viele Menschen für eine Unterstützung zu gewinnen. Nachstehend der Wortlaut der Aktion:
Die mit dem Wintersemester 2001/02 eingeführten Studiengebühren stellen mit derzeit 363 Euro pro Semester für die meisten Studierenden bzw. deren Eltern eine soziale Härte dar, denen angesichts überfüllter Hörsäle und fehlender Studienplätze nicht einmal eine Gegenleistung gegenübersteht.
Durch die Studiengebühren wird der Anfang der 70er Jahre als großer sozialer Fortschritt bewertete freie Hochschulzugang drastisch eingeschränkt und wieder zu einer Frage des Geldes.
Im Wahlkampf war die Forderung nach Abschaffung der unsozialen Studiengebühren ein wichtiges Thema. Daher fordere ich die Abgeordneten auf, eine parlamentarische Initiative für einen Beschluss des Nationalrates zur raschen und ersatzlosen Abschaffung der Studiengebühren zu ergreifen.