Untragbarer Vorfall im Umfeld von Wiltener Hauptschule: GRÜNE wollen Umdenken in (Bildungs-)politik

Sonntag, 17. Dezember 2006, 14:37 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Ein Umdenken, um Vorfälle wie jenen im Umfeld der Hauptschule in Wilten in Zukunft möglichst zu vermeiden, wollen die Innsbrucker GRÜNENerreichen. Neben Maßnahmen gegen die Hauptbeteiligten der schockierendenTaten gegen ein 13-jähriges Mädchen brauche es überlegte Schritte, umder sich zeigenden Problematik nachhaltig zu begegnen: "Sozialarbeit an Schulen oder ein klares Nein zu jeglicher Kürzung der offenen Sozialarbeit (Stichwort Jugendzentrum Z6) können nur Feuerwehrmaßnahmensein.

Ein Gebot der Stunde ist auch eine Abkehr vom aktuellen,differenzierten Schulsystem, das einzelne Schulen immer wieder zu Brennpunkten sozialer und integrativer Fehlentwicklungen macht. Die(Bildungs-)politik hat die Entwicklungen der letzten Jahretraurigerweise verschlafen," so Bildungssprecherin GRin Ulli Schindl-Helldrich.

Gleichzeitig müsse das jüngste Ereignis ein deutliches Signal fürPolitikerInnen aller Parteien sein, die Integrationsbemühungen von allen Seiten her zu intensivieren, meint Migrationssprecherin GRin Renate Krammer-Stark: "Wir fordern verstärkte Anstrengungen, um endlich ein Innsbrucker Integrationsleitbild zu erstellen und eineN IntegrationsbeauftragteN zu installieren." Nach dem Vorfall in Wilten dürfe jedenfalls nicht zur Tagesordnung übergegangen werden, so die beiden GRÜN-PolitikerInnen.

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