Blanik appelliert an Zanon, nachträglichen Lifteinbau stärker zu fördern
Die heutige Budgetdebatte im Tiroler Landtag nutzte SP-Wohnbausprecherin Elisabeth Blanik, um noch einmal an Landesrätin Zanon zu appellieren, den nachträglichen Lifteinbau in alten Häusern besser zu fördern.
"Das Energiethema nimmt in der Tiroler Wohnbauförderung einen großen Raum ein. Das ist gut und wichtig. Daneben dürfen aber soziale Aspekte nicht zu kurz kommen", sagte Blanik. Einer dieser sozialen Aspekte sei die altersgerechte Ausstattung von Wohnungen und Häusern. Dabei spiele die Erschließung höherer Stockwerke mit Aufzügen eine zentrale Rolle.
In Städten wie Innsbruck und Lienz gibt es einen großen Bestand an alten Häusern mit fünf oder sechs Stockwerken, die keinen Lift haben. "Das stellt alte Menschen vor große Probleme - vom Hinauftragen der Einkäufe bis hin zum Schleppen von Brennmitteln. Hätten sie einen Aufzug zur Verfügung, könnten sie mit Hilfe der Sozialsprengel lange in ihren Wohnungen bleiben und müssten nicht vorzeitig in ein Seniorenheim übersiedeln", erklärt Blanik.
"Wenn ich mir das vor Augen halte und dann sehe, dass aus der Wohnbauförderung 14 Millionen Euro ins Landesbudget fließen, blutet mir das Herz", so Blanik abschließend.