Effiziente Arbeitsmarktpolitik verhindert Anstieg von jungen Sozialhilfeempfängern

Montag, 11. Dezember 2006, 22:22 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

SP-Chef Gschwentner reagiert auf Vizebürgermeister Sprenger

"Dass die Problematik der jungen SozialhilfeempfängerInnen eines der dringlichsten Themen unserer Zeit ist, ist unbestritten", reagiert SP-Chef Hannes Gschwentner auf die Aussagen von Innsbrucks Vizebürgermeister Eugen Sprenger. "Wenn ein junger Mensch schon bald nach der Abnabelung von der Familie zum Sozialhilfeempfänger wird, so kann es schwierig werden, den eingeschlagenen Weg wieder zu verlassen."

"Was wir daher brauchen, ist eine effiziente Arbeitsmarktpolitik. Die hohe Anzahl an jungen SozialhilfeempfängerInnen straft die geschönten Zahlen, die von einem Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit sprechen, Lügen", betont Gschwentner. Tatsache sei, dass aufgrund der vielen sich in Schulungsmaßnahmen befindlichen Jugendlichen die hohe Arbeitslosenrate unter jungen Menschen kaschiert wird.

"Mit einer Lehrlingsoffensive, die sich direkt an die Jugendlichen richtet, anstatt zur Wirtschaftsförderung zu verkommen, kann dem Anstieg an jugendlichen SozialhilfeempfängerInnen Einhalt geboten werden", ist Gschwentner überzeugt.

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