Weniger Anzeigen und weniger Aufklärung

Montag, 11. Dezember 2006, 15:09 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Aktuelle Kriminalstatistik zeigt einmal mehr Personalmangel auf.

Dass bestohlene Privatpersonen und Betriebe Kleindiebstähle nicht mehr zur Anzeige bringen, weil sie sagen "es bringt eh nix", ist schon alarmierend. Und es zeigt auch, dass die Menschen nicht an die Aufklärung solcher Delikte glauben, was durch den Rückgang der angezeigten Straftaten und die rückläufige Aufklärungsquote deutlich wird. Sowohl die Anzahl der gemeldeten Straftaten in Tirol ist um - 3,5 % gesunken, als auch die Zahl der geklärten Delikte (mit - 4,3 % per Ende Oktober im Vorjahresvergleich).

"Wie schon hundertfach gefordert, muss das Personal in der Polizei erheblich aufgestockt werden", so SPÖ-Nationalratsabgeordnete Gisela Wurm. Denn durch ausreichende Personalressourcen kann die hervorragende Arbeit der Polizei effizienter und erfolgreicher durchgeführt werden. "Und das stärkt das Vertrauen der Bevölkerung in die Aufklärung auch kleinerer Straftaten", so Gisela Wurm abschließend.

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