30 Euro Heizkostenzuschuss für Innsbrucks MindestrentnerInnen

Mittwoch, 08. November 2006, 16:42 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

"Die exorbitanten Heizkostenpreise sind für viele ältere InnsbruckerInnen nicht mehr leistbar", betonen SP-Stadträtin Marie-Luise Pokorny-Reitter und SP-Stadtrat Walter Peer und haben daher gemeinsam mit ihrer Fraktion einen dringenden Antrag in den Innsbrucker Gemeinderat eingebracht, in dem ein Heizkostenzuschuss von 30 Euro pro AntragstellerIn für BezieherInnen von Mindestpensionen gefordert wird.

Dieser Antrag wurde bei der heutigen Gemeinderatssitzung einstimmig beschlossen. "Viele alte Menschen können sich das Heizen ihrer Wohnungen nicht mehr leisten. Das führt oft dazu, dass nur ein Raum geheizt wird, die SeniorInnen vermehrt an Erkältungskrankheiten leiden und damit auch an Lebensqualität verlieren. Darüber hinaus wird häufig die Bausubstanz durch das unzureichende Heizen in Mitleidenschaft gezogen - die Wohnungen werden feucht und in Folge von Schimmel befallen", erläutert Pokorny-Reitter. "Innsbruck ist eine wohlhabende Stadt und soll daher seinen Beitrag dazu leisten, dass alle Menschen - auch unsere SeniorInnen -eine warme Stube haben", ist Peer überzeugt.

Allerdings stimmen Pokorny-Reitter und Peer SP-Chef Gschwentner zu, dass nicht nur Stadt und Land ihren Beitrag zu leisten haben: "Der Bund ist auch gefordert, Teile der Mehreinnahmen aus Mineralölsteuer und Umsatzsteuer - die sich aus den steigenden Rohölpreisen ergeben - an seine BürgerInnen weiterzugeben. Es ist nur gut und recht, dass Finanzminister Grasser endlich tätig wird und die Bevölkerung nicht sprichwörtlich in der Kälte stehen lässt".

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