JUSOS Tirol: AMS ist soziales Notstandsgebiet

Dienstag, 07. November 2006, 00:17 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

"Tirols soziales Gewissen ist nun eingefroren, vielleicht sogar gestorben", sagt Marko Miloradovic, Vorsitzender der Jungen SozialistInnen Tirols (JUSOS Tirol), zu den jüngsten Entwicklungen beim AMS. Horrende Einsparungen bedrohen die Existenz gleich mehrerer über Jahre erfolgreicher Einrichtungen wie HoRuck, Sozialwäscherei, 20er, Zemit, etc. "Alles was in den letzten Jahren für Langzeitarbeitslose und WohlstandsverliererInnen in Tirol getan wurde, wird einfach ausgeknipst" wettert Miloradovic. "Die Menschen, die auf diese Einrichtungen angewiesen sind stehen nun bald, gerade in der kalten Jahreszeit, auf der Straße, ohne Job."

Gerade für Jugendliche ohne Schulabschluss und Ausbildung sind, aber leider in Zukunft "waren" diese Einrichtungen ein Hoffnungsschimmer. Die Armut und Perspektivenlosigkeit wird damit in ganz Tirol prolongiert. "Hier wird eindeutig vermittelt: Wer es in der Arbeitswelt nicht schafft, darf auch nicht auf das soziale Netz hoffen". zeigt sich Miloradovic erschüttert.

"Die noch Bundesregierung versucht scheinbar einen möglichst großen sozialen Scherbenhaufen zu hinterlassen. Ein schwarz-oranger Elefant tanzt verrückt im Porzellanladen herum", so Miloradovic abschließend.

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