Causa Pitztal: Weh, weh, weh, Naturschutz.ade!

Freitag, 20. Oktober 2006, 13:59 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Konsequenzen fordert die GRÜNE Umweltsprecherin Maria Scheiber aus den Vorgängen rund um die Causa "Pitztaler Notweg". Dass der Tiroler Landesumweltanwalt Naturschutzbescheide der Landesregierung nach wie vor und noch immer nicht vor den Höchstgerichten auf ihre gesetzliche Haltbarkeit überprüfen lassen kann, sei ein Armutszeugnis für den ÖVP-Naturschutz.

"Die Landesumweltanwaltschaft, die nicht zu Gericht gehen darf, öffnet in Tirol der Freunderlwirtschaft im Naturschutz Tür und Tor, zumal auch Naturschutzlandesrätin Hosp bei strittigen Projekten nur zu allzu oft in die Knie geht," unterstreicht Maria Scheiber. Zuerst einen positiven Bescheid auszustellen, und erst danach die schonendste Variante vom Betreiber erbitten und erbetteln zu müssen, sei kein Naturschutz, sondern ein tiefer Kniefall vor einflussreichen Projektbetreibern.

"Gesetze sind dazu da, um eingehalten zu werden. Das muss auch für die Landesregierung gelten - auch in Sachen Naturschutz," bekräftigt die GRÜNE Umweltsprecherin die Forderung der GRÜNEN nach gleichen Rechten für die Landesumweltanwaltschaft wie sie in allen anderen Bundesländern seit Jahren Gang und Gebe sind. "Die ÖVP soll endlich Mut aufbringen, ihre Ablehnung bezüglich Naturschutz aufzugeben," so Maria Scheiber.

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