Späte Erkenntnis zur Nachmittagsbetreuung

Mittwoch, 18. Oktober 2006, 13:41 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Die von den GRÜNEN mehrfach aufgezeigte mangelhafte Vorbereitung des Landes bei der Nachmittagsbetreuung, wird langsam auch innerhalb der Koalitionsparteien erkannt. SP-LA Josef Auer kritisiert die Landesregierung wegen der spärlichen und verspäteten Informationen über den Nachmittagsunterricht, die dazu führten, dass sich weder Gemeinden noch LehrerInnen und Eltern zurechtfinden konnten.

Erfreut über die Ehrlichkeit Auers zeigt sich GRÜN- Sozialsprecherin Elisabeth Wiesmüller: "Schön dass endlich auch in den Reihen der SPÖ erkannt wird, dass nicht die LehrerInnen, sondern die Landesregierung die Verantwortung an der Misere in der Nachmittagsbetreuung hat. Anstatt die LehrerInnen und die Gemeinden zum Sündenbock zu erklären, müssen die politischen Versäumnisse im eigenen Bereich erkannt werden und der Selbstkritik Taten folgen," verlangt die GRÜNE Landtagsabgeordnete und bekräftigt die Forderung der Grünen nach einem BetreuerInnen-Mix für die Nachmittagsbetreuung. Neben LehrerInnen müssten auch SozialarbeiterInnen und SozialpädagogInnen miteinbezogen werden.

"Auch wenn die Vorlagen des Bundes nicht optimal waren, muss das Land ein Signal setzen, dass ihm eine funktionierende Betreuung etwas wert ist. Im November steht im Landtag ein Antrag der GRÜNEN zur professionellen Evaluierung der Nachmittagsbetreuung zur Debatte, ich rechne mit der Zustimmung aller Parteien" zeigt sich Elisabeth Wiesmüller optimistisch.

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