GRÜNE FÜR MEHR DEMOKRATIE IN INNSBRUCK

Donnerstag, 05. Oktober 2006, 14:06 Uhr

Beitrag von: O-PT-S

Die Einrichtung einer städtischen Arbeitsgruppe "Für mehr Demokratie und BürgerInnennähe" schlugen heute die Innsbrucker GRÜNEN vor. Ziel müsse es sein, das Innsbrucker Stadtrecht demokratischer zu machen und die BürgerInnen der Landeshauptstadt verstärkt einzubinden. "Es gab schon viele Anläufe für ein neues Innsbrucker Stadtrecht, eine Demokratisierung ist längst überfällig. Wir zählen darauf, dass FI, ÖVP und SPÖ Wort halten und gemeinsam mit uns eine solche Arbeitsgruppe einrichten wollen. Schließlich ist im Koalitionsabkommen schon auf Seite 1 davon die Rede, dass die drei Parteien der Stadtregierung eine umfangreiche Stadtrechtsnovelle inklusive Bürgermeisterdirektwahl anstreben," so GRÜNE-Stadträtin Uschi Schwarzl.

Neben einer Stärkung des Gemeinderats gegenüber dem/der Bürgermeisterin sehen die GRÜNEN den Ausbau der Oppositions- und BürgerInnenrechte als dringlich an. "Gerade angesichts des jüngsten Notrecht-Missbrauchs in Sachen BAWAG-Fondsverwaltung wurden die Schwächen des Innsbrucker Stadtrechts wieder offensichtlich: Eigentlich selbstverständliche demokratische Instrumente wie etwa ein Misstrauensantrag fehlen gänzlich. Zudem werden die Bedürfnisse, aber auch die Kompetenzen von BürgerInnen von der Politik kaum wahrgenommen. Die niedrige Wahlbeteiligung der letzten Wahlgänge verwundert da nicht. Ehrlich gemeinte BürgerInnenbeteiligung kann statt Wahlfrust Lust auf Mitgestalten des eigenen Stadtteils machen," will GRÜNE-GR Martin Hof den InnsbruckerInnen mehr Mitsprache ermöglichen.

Weitere Eckpunkte, die die GRÜNEN in eine städtische Arbeitsgruppe einbringen möchten: